Tipp 2: Zukunftsplan

Aktualisiert: Apr 20

Liebe Barth Optik Freunde,


vielen Dank für die lieben Feedbacks zu meinem ersten beiden Newslettern. Eure Worte geben mir Kraft und Mut, weiter zu schreiben. Anfangs hatte ich Angst und zweifelte, ob es richtig ist, meine Erfahrungen zu teilen. Angst ist ein wunderbares Stichwort, denn es soll der Kern meiner heutigen Geschichte sein. Wir alle kennen sie. Gerade jetzt schwirrt sie wie eine große Smogwolke über uns und wir atmen von Umweltgiften freie aber mit Angst verseuchte Luft ein. Stellen wir uns Angst wie eine Türe vor. Ein großes rotes Poster klebt gut sichtbar darauf. Beim Näherkommen liest man: Achtung! Nicht weitergehen! Flucht ergreifen! Wie beim Optikersehtest sind diese Worte in riesigen Buchstaben geschrieben. Darunter geht es mit kleinerer Schrift weiter und nur mit der passenden Brille kann man erkennen: Du kannst es probieren, Manche haben es geschafft. Ganz klein, fasst nur noch zu erahnen ist ergänzt: die Mutigen gehen einfach weiter. Was wird geschehen, wenn wir uns der Tür der Angst nähern? Dahinter verstecken sich die Abenteuer, an die wir nicht gern denken. Ein Arztbesuch, der uns Angst macht, ein Gespräch, welches wir schon lange aufschieben oder die Angst, was könnten andere von mir denken sind nur einige der Ängste, die hinter solchen Türen lauern. Ist unser Gehirn einmal auf eine Angstsituation eingestellt, malt es sich diese in den schönsten Farben aus. Wir sehen jetzt schon, wie schlimm es wird, hören den kreischenden Zahnbohrer oder stellen uns vor, wie ärgerlich unser Gegenüber reagiert. Wir konstruieren, was alles schlimmes passieren kann. Klar, dass unser unser Gehirn jetzt flüstert: es ist das Beste, du befolgst den groß geschriebenen Rat, auf dem roten Schild. Es hilft nur noch Flucht oder Verstecken.

Was aber passiert, wenn wir einfach weitergehen? Wir lassen die Angst in der Luft hängen und treten mutig einen Schritt näher. Ich habe schon oft erlebt, dass die Türe, war ich einmal am Bewegungsmelder angelangt, lautlos auseinander glitt. Wie eine Automatiktüre gab sie mir den Weg frei. Was man dann entdeckt, ist oft sehr überraschend. Wer kennt noch den Duft, und die Farbenpracht, die einem aus einem Intershop (Laden ähnlich einem Schlaraffenland in der DDR) entgegenschlug? Als Kind war ich überwältigt von der Auswahl in diesem Wunderladen. Jetzt fühle ich mich manchmal so, wenn ich den Bewegungsmelder der Angsttüre überwunden habe. Es öffnet sich ein großer neuer Raum voller schöner Dinge und Möglichkeiten.


Training des Präfrontalen Cortex - by Enny Schmidt

Warum handeln wir oft so, wie es in großen Lettern an der Türe steht? Sind wir im Angstmodus, befinden wir uns im hinteren Teil unseres Gehirns. Dieses ist für reflexartige Reaktionen verantwortlich. Unseren Vorvorfahren halfen schnelle Reaktionen wie Flucht, Angriff oder Verstecken zu überleben. Mittlerweile haben wir uns doch in sehr vielen Bereichen deutlich weiterentwickelt als die Urmenschen. Also sollten wir auch nicht mehr so den hinteren Bereich unseres Denkorganes nutzen, sondern mehr in den vorderen Präfrontalen Cortex wechseln. Denken wir im vorderen Gehirn, reflektieren wir und reagieren überlegter. Damit wir diesen Bereich öfter nutzen und auch in Angstsituationen darauf zugreifen können, müssen wir diesen Denkmuskel trainieren. Das Fitnessstudio für den Präfrontalen Cortex sieht Übungen wie Entspannung, Yoga, wenig Medienkonsum oder Denken in Zukunftsszenarien vor.




Deshalb biete ich euch heute folgende Übung an. Wir malen unser schönes Zukunftsbild nach der Krise und trainieren damit unseren Präfrontalen Cortex. Nehmt bitte alle ein weißes leeres Blatt und einen Stift. Schließt die Augen. Atmet zehn mal tief ein und aus. Beginnt dann zu schreiben. Wie sieht dein schönes Leben ganz konkret

und ganz positiv nach Corona im September aus? Wie lebt deine Familie jetzt, welchen Beruf hast du, welche neuen Dinge hast du gelernt, welcher glücklicher Zufall hat dir eine neue Chance gegeben.



Ein kleines Beispiel was in meinem Septemberblick steht. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich 5 tolle Newsletter geschrieben habe. Ich schicke meinen Mitarbeitern jetzt regelmäßig kleine Videobotschaften, damit kann ich viel besser ausdrücken, was ich möchte, als in einem Schreiben. Wir konnten unsere Kraft in den sozialen Medien deutlich verbessern, weil uns sehr viele Fans unterstützt haben und unsere Posts und Newsletter liken und teilen. Meine Familie verbrachte sehr viel schöne Zeit gemeinsam im Garten und wir genossen die Tage zu Viert.


Zusammenfassend ist es sehr wichtig, dass wir jetzt viel in unserem präfrontalen Cortex denken. Damit fällen wir die besseren Entscheidungen für unsere Zukunft. Aber der Zukunftsblick hilft nicht nur, die Kraft der vorderen Denkstrukturen zu stärken. Unser Kopf weiß so genau, wohin wir wollen und was die Zukunft uns bringen soll. So ist es leicht, dass wir uns auf die Dinge fokussieren, die uns genau an dieses Ziel bringen. Jetzt müssen wir nur noch üben. Damit beginnen wir am besten sofort. Viel Spaß beim malen deines persönlichen Zukunftsplans.


"Alles was wir sind, ist das Ergebnis dessen, was wir zuvor gedacht haben." Buddha

Anett Schmidt, Geschäftsführerin Barth Optik GmbH




5 Erfahrungen von Anett Schmidt,

wie man Krisen in Chancen wandeln kann


Einleitungbrief


Newsletter abonnieren


FOLGT UNS AUF INSTAGRAM FOLGT UNS AUF FACEBOOK


Sonnenbrillen im Onlineshop | Aktion Hand in Hand

273 Ansichten
Barth Optik 3x in Sachsen
Öffnungszeiten Filialen

Barth Optik Lichtenstein

Ernst-Thälmann-Str. 9

09350 Lichtenstein

          037204 3647

Barth Optik Hohenstein

Dresdner Str. 18

09337 Hohenstein-Er.

            03723 3538

Barth Optik Glauchau

Markt 1  

08371 Glauchau

           03763 15533

Montag bis Freitag  

8.30 - 18.00 Uhr

 

Samstag  

9.00 - 13.00 Uhr

 

  • Grey Facebook Icon
  • Grey YouTube Icon
  • Grey Instagram Icon
  • Grey Pinterest Icon
  • Grau Google+ Icon